So plant Max Eberl die neue Borussia
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So plant Max Eberl die neue Borussia Quelle: Getty Images / All rights reserved.

So plant Max Eberl die neue Borussia

Der Sportdirektor hat drei Top-Talente auf dem Zettel

Ob Max Eberl (43) nächste Saison selbst noch bei Borussia ist, bleibt die spannendste Personalie in Gladbach. Der Sportdirektor ist nach wie vor ein Kandidat beim FC Bayern.

Solange seine eigene Zukunft noch offen ist, treibt er weiter die Planungen bei Borussia voran. Nach sieben Punkten aus den ersten drei Spielen 2017 hat Gladbach mit dem Abstieg wohl nichts mehr zu tun. Das macht die Planungen um einiges leichter. Um bei großen Namen auf dem Transfermarkt angreifen zu können, müsste sich Gladbach wohl noch für Europa qualifizieren, was nicht absehbar ist. Deshalb bemüht sich Eberl erst mal um weitere Top-Talente.

SPORT BILD weiß: Borussia hat vor allem drei Namen auf der Liste: die Mittelfeld-Strategen Ruben Loftus-Cheek (21), Top-Talent von Kooperationspartner FC Chelsea, sowie Gedion Zelalem (20), derzeit von Arsenal London an den holländischen Erstligisten VVV-Venlo ausgeliehen – und Noah Joel Sarenren Bazee (20) von Hannover 96.

Den blitzschnellen Rechtsaußen wollte Trainer Dieter Hecking (52) bereits zum VfL Wolfsburg holen, nun könnten sich die beiden in Gladbach treffen. Sarenren Bazee stand bei den „Roten“ eigentlich schon vor der Verlängerung seines Vertrags (läuft bis 2018), verwarf diese aber in letzter Sekunde und wechselte seinen Berater.

Der Kontrakt von Mittelfeld-Mann Zelalem bei Arsenal endet im Sommer, die Gunners wollen sehen, wie er sich in Holland entwickelt. Er dürfte für die erste Mannschaft aber zunächst ebenso wenig infrage kommen wie Loftus-Cheek bei Chelsea.

Von dort konnte Eberl bereits Thorgan Hazard (23) und Andreas Christensen (20) ausleihen. Hazard wurde danach für acht Millionen Euro verpflichtet, was er bei Christensen auch gerne machen würde: „Er hat ab Sommer noch drei Jahre Vertrag bei Chelsea. Dennoch geben wir ihn noch nicht auf, es ist nicht aussichtslos.“

Sollte Chelsea Meister werden – wonach es derzeit aussieht –, hofft er darauf, dass sich die Blues weiter verstärken und Christensen sich noch weiter bei Borussia entwickeln soll. Allgemein sagt Eberl: „Der englische Markt ist für uns hochinteressant. Natürlich nicht die Top-Stars der Premier League, aber die Kader. Viele Jugend-Nationalspieler gehen dorthin, stehen dann aber vor einer Schranke.“

Mit Raffael (31/bis 2019) und Yann Sommer (28/bis 2021) haben bereits zwei Leistungsträger verlängert. Neben Christensen soll nun vor allem Mo Dahoud (21) folgen. Doch das wird für Eberl mindestens eine genauso schwierige Aufgabe. Der Vertrag des U-21-Nationalspielers endet 2018, im Sommer kann er für zehn Millionen Euro Ablöse gehen.

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